Endlich: eine Bank für alle und für jedes Geschäft

Wer heute mit Geld zu tun hat, braucht viele Partner: Von der einen Bank kriegt er einen Kredit, auf eine andere fliesst sein Lohn; für internationale Geschäfte braucht er eine Kreditkarte oder nutzt eine Plattform wie Paypal. Wenn er ein Crowdfunding-Projekt lancieren, einkaufen oder tauschen will, muss er sich auf unterschiedlichen Websiten einloggen – und sich auch immer wieder die Vertrauensfrage stellen.

Die 1bank4all will allerdings noch einiges mehr: Weiterlesen

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Plädoyer für einen links-grünen Protektionismus

Offene Grenzen, das klingt attraktiv für alle, die sie überschreiten möchten. Aber nur wenige schaffen es auch. Es sind vor allem das Kapital und die grossen Konzerne, die den Gewinn der Globalisierung davontrugen. Der Zustand der Welt ist ein deutliches Zeichen für das Ergebnis dieser Entwicklung.

Colin Hines, Initiant des Green New Deals von 2008, hat nun mit seinem Buch «Progressive Protectionism» einen Weckruf veröffentlicht, der sich vor allem an die Grünen und Linken richtet, die bis jetzt die Globalisierung unterstützt haben und sie mit Regulierungen zu zähmen versuchten. Weiterlesen

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Farinet: starker Start für Walliser Lokalwährung

Im Wallis wurde am 13. Mai eine neue Lokalwährung lanciert, der Farinet. Namensgeber ist der Falschmünzer Joseph Samuel Farinet (1845 bis 1880), der sein Falschgeld den Armen verschenkte und zu einem Volkshelden wurde, dem sogar ein kleines Museum in Saillon gewidmet ist.

Der Farinet ist eine Komplementärwährung, die man für Schweizer Franken kauft und die von zur Zeit rund 100 Geschäften als Zahlung angenommen wird. Die Geschäfte können ihre Farinets auf Wunsch wieder mit einem Einschlag von fünf Prozent in Schweizer Franken tauschen. Zwei Wochen nach der Lancierung sind bereits 50’000 Farinets im Umlauf, viele davon allerdings als Sammlerobjekt. Besonders beliebt ist die 13-er Note. Damit ist der Farinet vermutlich die erfolgreichste Lancierung einer Lokalwährung in der Schweiz seit dem WIR in den 1930er Jahren sein. Weiterlesen

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73 Prozent der Gewinne der Banken sind im Grunde Subventionen

«Making Money from Making Money», ein neuer Bericht der englischen New Economics Foundation und der Copenhagen Business School zeigt, dass «der Geldschöpfungsgewinn der Privaten Banken einer jährlichen Subvention von 23 Mrd Pfund entspricht, 73 Prozent der Gewinne der Banken nach Steuern». Er kommt zum Schluss, dass «Geldschöpfungsgewinne als eine andere Form öffentlicher Subventionen für den Bankensektor betrachtet werden können, die exzessive Boni und Kredite ohne Wertschöpfung fördern, die zu höheren Preisen bei Immobilien und Anlagen führen». Weiterlesen

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Bargeld spielt eine kleine Rolle in der Kriminalität

Die Abschaffung des Bargeldes kann die Schattenwirtschaft und die Terrorfinanzierung nur unwesentlich beeinflussen. Zu diesem Schuss kommt einer der führenden Experten für Schattenwirtschaft, der Linzer Ökonomieprofessor Friedrich Schneider in einer noch nicht veröffentlichten empirischen Studie  mit dem Titel«Restricting or Abolishing Cash: An Effective Instrument for Fighting the Shadow Economy, Crime and Terrorism?»
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Auf dem Weg zur Rebellion

Eine Mehrheit der jungen Menschen Europas zwischen 18 und 34 Jahren würde offenbar an einem Aufstand gegen die Regierung teilnehmen. Dies ist das erstaunliche Resultat einer gross angelegten Umfrage mit dem Titel «Generation What», die öffentliche Medienanstalten in 13 Ländern durchführten. Mit 67 Prozent ist die Bereitschaft zur Rebellion in Griechenland am grössten, mit 33 Prozent in den Niederlanden am geringsten. Die jungen Schweizerinnen und Schweiz liegen mit immerhin 44 Prozent im unteren Mittelfeld

Die Detailauswertung (hier download) zeigt, dass es vor allem wirtschaftliche Aspekte sind, die den Wunsch auf radikalen Wandel befeuert. Weiterlesen

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Die US-Zentralbank macht sich Sorgen um Studentenschulden

Der Druck, einen Hochschulabschluss zu machen, wird immer grösser. Gleichzeitig sinken die öffentlichen Gelder für Colleges und Universitäten und die Gebühren steigen. Das Ergebnis ist eine Verdoppelung der Schulden von US-Studentinnen und Studenten auf 1,3 Billionen Dollar innerhalb von zehn Jahren. Die Verschuldung der Haushalte, ihrerseits sehr hoch, stieg seit 2006 von 1,8 auf 2,4 Billionen. Die Entwicklung veranlasste die Fed zu einer Studie zum Problem. Weiterlesen

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Die Postfinance auf Abwegen in Richtung big data

Mit einem Trick will die Postfinance ihre Kunden dazu bringen, ihre Buchhaltung künftig über ein web-basiertes Softwarepaket abzuwickeln, das von der Postfinance selber betrieben und gehostet wird.

Bisher erhielten Firmen, die ihre Rechnungen mit dem orangen Einzahlungsschein mit Referenznummer (ESR) ausstellten, periodisch eine Datei, die sie auf einfachem, automatischem Weg in ihre Buchhaltung einlesen konnten. Neu wird diese Datei im ISO-konformen Format «camt.o54» ausgeliefert, die spezielle Software erfordert. Alfred Meyenberg, «Leiter Programm Harmonisierung ZV CH» bei der Postfinance empfiehlt dazu in einem eingeschriebenen Brief an die Kunden der Postfinance Weiterlesen

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«make America broke again»

Bild: Wikimedia

Die «Iden des März», also der 15. dieses Monats, künden seit Cäsars Ermordung kommendes Unheil. Die Bedenken sind dieses Jahr besonders berechtigt, und zwar aus drei Gründen:
Zum Einen läuft an diesem Tag die Schuldenobergrenze der USA von 20 Billionen Dollar aus und muss neu ausgehandelt werden. Zum Andern wird die amerikanische Zentralbank am selben Tag den Leitzins erhöhen. Und zum Dritten sind Wertpapiere enorm überbewertet, weil sie mit viel Kreditgeld und in Erwartung eines Trump-Booms befeuert wurden.
Die drei Sachverhalte sind eng miteinander verknüpft und verheissen nichts Gutes.

Die Erhöhung der Maximalverschuldung gehört zu den regelmässigen Kämpfen zwischen amerikanischen Präsidenten und dem Kongress. Beim letzten Mal liess eine Einigung so lange auf sich waren, dass einige Regierungsstellen ihre Büros schliessen mussten, weil das Geld für die Löhne ausging. Das muss man sich einmal vorstellen. Dieselbe Schmach musste vor Obama auch Bush jr. hinnehmen. Man schenkt sich nichts. Weiterlesen

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Ist der Krieg der Vater aller Gerechtigkeit?

Als der schwarze Tod durch Europa zog, stieg der Wert der Arbeit (und damit die Löhne) und der Wert der Ländereien sank. (Nicolas Pussin. Die Pest der Philister, wikimedia)

Die Reichen werden reicher, die Armen ärmer. Was kann diese unselige und gefährliche Entwicklung stoppen? Die Antwort der Geschichte ist leider eindeutig: Es sind vor allem Kriege, Revolutionen, Seuchen und Katastrophen, die die Verhältnisse wieder in eine harmonischere Ordnung bringen. Landreform, Steuern, Gewerkschaften oder Bildung haben nur einen sehr beschränkten Einfluss, wie der Historiker Walter Scheidel in einem Beitrag in der Zeitschrift «The Atlantic» mit dem Titel «The Only Thing, Historically, That’s Curbed Inequality: Catastrophe» zeigt. Weiterlesen

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