Die Nationalbank verschenkt Wohlstand

Diesen Leserbrief von Timo Rager aus der NZZ vom 15. September zitiere ich gerne:

«Mit dem Ziel, der Exportwirtschaft zu helfen, hat die Nationalbank eine untere Grenze für den Franken-Euro-Kurs festgelegt. Dabei hat sie wieder einmal – übersehen, dass Exporte nie Selbstzweck sind. Jedes Land exportiert allein deshalb, um begehrte Güter aus dem Ausland einführen zu können. Verfügt es über eine starke Währung, tut es sich mit dem Import umso leichter, und der Wohlstand steigt. Wer inflationiert, um billig zu exportieren, verschenkt Wohlstand. Nachlesen könnte Herr Hildebrand all dies bei Henry Hazlitt: Economics in one Lesson.»

Fazit: Inflation zur Steigerung der Exporte bleibt Unsinn, auch wenn der Meinungsmainstream dies irrtümlicherweise glaubt. Es muss andere Wege geben, mit dem Zerfall der Währungen um uns herum umzugehen, als den Franken zu zerstören.

Links

Buch: http://www.hacer.org/pdf/Hazlitt00.pdf

Wikipedia: http://en.wikipedia.org/wiki/Economics_in_One_Lesson

Einführung in zehn Minuten durch Hazlitt selber (englisch). Der erste Satz: «Die Ökonomie ist mit mehr Fehlern durchsetzt als jedes andere Wissensgebiet des Menschen.» http://www.youtube.com/watch?v=DXGQDqN67Y

Dieser Beitrag wurde unter Begriffe, Euro, Franken, Krise, Nationalbank veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*