Über mich

Geboren 1954, bin ich Solothurn aufgewachsen, wo ich auch heute meinen Lebensmittelpunkt habe. Nach zwei  Semestern Medizin, vier Semestern Jurisprudenz und Auslandaufenthalten bin ich seit 1979 als freier Journalist und seit 1988 als Verleger tätig. Um den Finanzbedarf der Familie mit heute fünf erwachsenen Söhnen (zwischen 26 und 35 Jahren) zu decken, redigierte und produzierte ich in den 80er und 90er Jahren werbliche Publikationen für verschiedene Auftraggeber.

1988 bis 1992 gab ich den Newsletter «Die neue Wirtschaft» mit dem Schwerpunkt auf immateriellen Werten in der Ökonomie heraus.

Seit 1992 bin ich Herausgeber des Zeitpunkt einer Zweimonatszeitschrift «für intelligente Optimistinnen und konstruktive Skeptiker». Als solcher veröffentlichte ich zahlreiche Beiträge über die Ungleichgewichte im Geldwesen und warnte vor den bedrohlichen Konsequenzen lange bevor es zum guten Ton gehörte, ein früher Warner zu sein.

Im Buch «Das nächste Geld» analysiere ich die zehn Fallgruben unseres ungerechten Geldsystems und ihre Wirkung auf die Geschichte und unser individuelles und kollektives Verhalten. Das Buch wurde vom österreichischen «Geld-Magazin» als «wohl eines der besten Bücher zum Thema ‹Geld› bezeichnet und wurde von begeisterten Lesern tausendfach verschenkt.

Als Herausgeber einer Zeitschrift, deren Abobeitrag von den Leserinnen und Lesern frei bestimmt wird, erfahre ich täglich die Kraft der Selbstbestimmung. Und als Journalist, der visionären Projekten und mutigen Menschen nachspürt, weiss ich: Es gibt viel mehr positive Kräfte im Land als uns die Massenmedien glauben lassen. Meist sind es Menschen, die sich weder in ein weltanschauliches Korsett noch in eine Parteihierarchie zwängen lassen. Aber sie arbeiten für den Konsens statt den Konflikt und sie können Entscheidendes zum Allgemeinwohl beitragen.

Ich bin überzeugt, dass die Menschheit in einem mentalen Korsett gefangen ist, bestehend aus einem destruktiven und ungerechten Geldsystem und unnatürlichen Besitzrechten (der Mensch soll nur Dinge besitzen können, die er selber herstellen kann). «Die Strategie der friedlichen Umwälzung» ist mein Vorschlag zur individuellen und kollektiven Befreiung aus diesem suizidalen Korsett.

Natürlich kenne ich auch den Misserfolg: Ich bin als Immobilienunternehmer gescheitert, als Ehepartner auch und als alleinerziehender Vater in ein Burn-out geraten. Aber ich habe den Glauben an das Gute im Menschen nicht verloren. Und ich bin überzeugt, dass die Förderung des Guten mehr bringt als die Bekämpfung des Schlechten.

Kontakt:
Christoph Pfluger, Werkhofstrasse 19, 4500 Solothurn, Tel. 032 621 81 12, christoph.pfluger(at)zeitpunkt.ch