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	<title>Christoph-Pfluger.ch</title>
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		<title>Occupy Zürich erklärt die private Geldschöpfung und präsentiert eine Lösung</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Apr 2012 15:02:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Pfluger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Banken]]></category>
		<category><![CDATA[Geldschöpfung]]></category>
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Vollgeld]]></category>
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		<category><![CDATA[Verfassung]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Mittwoch, 18. April um 20 Uhr findet im Volkshaus Zürich (Ortsplan) eine Occupy-Veranstaltung zum Thema Geldsystem statt. Christoph Pfluger (Verleger Zeitpunkt) und Prof. em. Dr. iur. Philippe Mastronardi (Ex-HSG, Mitglied kontrapunkt, MoMo-Beirat) erklären die Geldschöpfung durch die privaten Banken, &#8230; <a href="http://www.christoph-pfluger.ch/2012/04/16/occupy-zurich-erklart-die-private-geldschopfung-und-prasentiert-eine-losung/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Am Mittwoch, 18. April um 20 Uhr findet im Volkshaus Zürich (<a href="http://map.search.ch/8004-zuerich/stauffacherstr.60?z=512">Ortsplan</a><a href="http://www.christoph-pfluger.ch/wp-content/uploads/2012/04/Geldsch%C3%B6pfung.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-557" title="Geldschöpfung" src="http://www.christoph-pfluger.ch/wp-content/uploads/2012/04/Geldsch%C3%B6pfung-300x228.jpg" alt="" width="300" height="228" /></a>) eine Occupy-Veranstaltung zum Thema Geldsystem statt.</strong></p>
<p>Christoph Pfluger (Verleger Zeitpunkt) und Prof. em. Dr. iur. Philippe Mastronardi (Ex-HSG, Mitglied kontrapunkt, MoMo-Beirat) erklären die Geldschöpfung durch die privaten Banken, die Vollgeld-Reform und wie sie mit einer Verfassungs-Initiative umgesetzt werden kann.<br />
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Verein Monetäre Modernisierung (MoMo) und der IG Idea statt.</p>
<p><strong> Veranstaltungsablauf</strong></p>
<p><strong>Eröffnung durch einen Aktivisten von Occupy Zürich</strong></p>
<p><strong>Geldsystem-Kenner Christoph Pfluger zeigt auf, dass die Banken entgegen dem Volksglauben nicht das Geld der Sparer verleihen</strong>, sondern bei jeder Kreditvergabe mittels Bilanzverlängerung neues schaffen. Die Banken machen also aus Schulden Geld.</p>
<p><strong>Philippe Mastronardi, emeritierter HSG-Staatsrechtsprofessor, befasst sich mit der rechtlichen Umsetzung einer Geldreform.</strong> «Die Vollgeldreform zielt gar nicht auf etwas Revolutionäres, sondern schafft schlicht die geldpolitischen Voraussetzungen, um der bestehenden Rechtsordnung Geltung zu verschaffen.» Mastronardi versteht den <a href="http://vollgeld.files.wordpress.com/2011/05/plattform_fuer_eine_neue_geld-und_finanzmarkt-verfassung_13-mai_2011.pdf">Finanzmarkt als Service public</a>.</p>
<p><strong>Zum Schluss ist eine Podiumsdiskussion und Fragerunde geplant.</strong></p>
<p>Die Veranstaltung ist für interessierte Laien, Fachleute und Journalisten gedacht. <a href="http://www.occupyzuerich.ch/2012/04/mittwoch-18-april-finanzblasen-und-schuldenkrisen-aufklarung-uber-die-geldschopfung-und-die-funktion-der-banken/">Weitere Informationen zur Veranstaltung</a></p>
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		<title>Expressgeld statt Euroaustritt</title>
		<link>http://www.christoph-pfluger.ch/2012/02/10/expressgeld-statt-euroaustritt/</link>
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		<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 08:16:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Pfluger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Banken]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Euro]]></category>

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		<description><![CDATA[Christian Gelleri und Thomas Mayer vom «Chiemgauer», dem grössten Regionalgeld Europas, haben ein überzeugendes Konzept vorgelegt, wie den Krisenstaaten der Eurozone wieder auf die Beine geholfen werden kann – mit umlaufbeschleunigtem und abflussgebremstem Regiogeld. Fazit: Es funktioniert, es muss nur &#8230; <a href="http://www.christoph-pfluger.ch/2012/02/10/expressgeld-statt-euroaustritt/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.christoph-pfluger.ch/wp-content/uploads/2012/02/Eurorettung_Illu.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-550" title="Eurorettung_Illu" src="http://www.christoph-pfluger.ch/wp-content/uploads/2012/02/Eurorettung_Illu-300x212.jpg" alt="" width="300" height="212" /></a>Christian Gelleri und Thomas Mayer vom «Chiemgauer», dem grössten Regionalgeld Europas, haben ein überzeugendes Konzept vorgelegt, wie den Krisenstaaten der Eurozone wieder auf die Beine geholfen werden kann – mit umlaufbeschleunigtem und abflussgebremstem Regiogeld. Fazit: Es funktioniert, es muss nur gewollt werden. </strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Zusammenfassung:</strong></p>
<p>Die Bewältigung der Eurokrise ist möglich. Ein sehr effektiver Weg ist das Expressgeld: – Damit können die Euro-Krisenstaaten den Geldfluss in ihren Volkswirtschaften beschleunigen (Liquiditätsoptimierung), was zu Wirtschaftswachstum, neuen Arbeitsplätzen, mehr Steuereinnahmen und mehr Unabhängigkeit vom Ausland führt.<span id="more-549"></span></p>
<p><strong>• Die Parlamente und Regierungen von Griechenland, Portugal oder Irland können das selbst beschliessen</strong> und ein staatliches Regiogeld einführen, im Folgenden îRegioî genannt.</p>
<p><strong>• Der Regio ist keine eigenständige unabhängige Währung, sondern ein «Nebengeld» des Euro,</strong> ist an diesen gekoppelt und wird zusätzlich zu diesem verwendet. Er ist durch hinterlegte Euro gedeckt und wird vom Staat zusammen mit der Notenbank in Umlauf gebracht.</p>
<p><strong>• Der Regio hat zwei Besonderheiten: Durch den Umlaufimpuls</strong> (Nutzungsgebühr des Geldes) wird der Geldfluss beschleunigt, was die Wirtschaft antreibt. Eine Verdoppelung der Umlaufgeschwindigkeit des Geldes führt zu einer Verdoppelung des Bruttosozialproduktes!</p>
<p><strong>• Durch die Abflussbremse (Umtauschgebühr bei Wechsel in Euro) bleibt das Geld im Land,</strong> stärkt die regionale Wirtschaft und reduziert das Handelsdefizit. – Der Staat hat durch die Ausgabe des Regios sofort ca. 10% mehr Liquidität zur Verfügung und erhält durch den Umlaufimpuls und Abflussbremse zusätzliche Einnahmen in Milliardenhöhe. Geringverdiener werden dadurch kaum belastet.</p>
<p><strong>• Regiokredite sind zinsgünstiger als Eurokredite,</strong> was wirtschaftliche Investitionen erleichtert. – Der Regio würde bald grosse Teile des inländischen Zahlungsverkehr erfüllen.</p>
<p><strong>• Er bleibt in der Realwirtschaft, da es für ihn keine «Finanzprodukte» gibt.</strong> – Die Länder erhalten die Vorteile einer regionalen Währung, können aber gleichzeitig im Euro bleiben – das ist die weitaus bessere Alternative zu einem katastrophalen Euro-Austritt.</p>
<p><strong>• Ein Expressgeld wird es aber nur geben, wenn diese Idee an die Verantwortlichen in Politik, Wirtschaft, Medien und Verbänden kommt und öffentlich diskutiert wird.</strong></p>
<p>Das ganze 12-seitige Dokument finden Sie hier: http://www.eurorettung.org/67.0.html<br />
Übersetzungen sind auf Englisch, Griechisch, Portugiesisch erhältlich. Weitere sind in Arbeit</p>
<p>Übersetzungen dieses Konzeptes in Deutsch, Englisch, Griechisch, Portugiesisch, etc. liegen bereit auf: <a href="http://www.eurorettung.org/">www.eurorettung.org</a></p>
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		<title>Kurzer Prozess</title>
		<link>http://www.christoph-pfluger.ch/2012/01/19/kurzer-prozess/</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 14:18:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Pfluger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Banken]]></category>
		<category><![CDATA[Geldschöpfung]]></category>

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		<description><![CDATA[In Basel stand nicht das Schuldgeldsystem vor Gericht, sondern einer, der seine Rechnungen nicht bezahlte. Zwei Angeklagte standen gestern vor dem Zivilgericht Basel-Stadt: Der deutsche Betriebswirt Detlev H. mit Kreditkartenschulden von knapp 10’000 Franken und das Geldsystem. Detlev H. argumentierte &#8230; <a href="http://www.christoph-pfluger.ch/2012/01/19/kurzer-prozess/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>In Basel stand nicht das Schuldgeldsystem vor Gericht, sondern einer, der seine Rechnungen nicht bezahlte.</strong></p>
<div id="attachment_542" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.christoph-pfluger.ch/wp-content/uploads/2012/01/Detelv-H.jpg"><img class="size-medium wp-image-542" title="Detelv-H" src="http://www.christoph-pfluger.ch/wp-content/uploads/2012/01/Detelv-H-300x224.jpg" alt="" width="300" height="224" /></a><p class="wp-caption-text">Detlev H. will den Fall weiterziehen.</p></div>
<p><strong>Zwei Angeklagte standen gestern vor dem Zivilgericht Basel-Stadt: Der deutsche Betriebswirt Detlev H. mit Kreditkartenschulden von knapp 10’000 Franken und das Geldsystem.</strong> Detlev H. argumentierte nämlich, die Kreditkartenorganisation habe ihm gar kein gesetzliches Zahlungsmittel gegeben, sondern virtuelles Geld, das diese aus dem Nichts geschaffen habe. Es sei ihr dadurch auch kein Schaden entstanden. Er kam damit nicht durch und wurde vom fünfköpfigen Gericht verurteilt, sehr zur Enttäuschung der rund 20 Zuschauer, die zum Prozess angereist waren. Detlev H. hatte im Vorfeld in geldkritischen Kreisen eine Pressemitteilung unter dem Titel «das Schuldgeldsystem vor Gericht» verbreitet, in der er sich als Versuchsperson zur «Aufdeckung dieses betrügerischen Systems» bezeichnete.</p>
<p><strong>Das Gericht ging auf die Argumentation von Detlev H. nicht ein – zu recht.<span id="more-540"></span></strong> Denn die Kreditkartenorganisation schöpft mit der Übernahme des Kreditrisikos der Konsumenten kein Geld, sondern überweist dem Verkäufer sofort den geschuldeten Betrag, den sie hinterher dem Konsumenten in Rechnung stellt. Zahlt er diese nicht, entsteht der Kreditkartenorganisation tatsächlich ein Schaden.</p>
<p><strong>Die Niederlage von Detlev H. bedeutet allerdings nicht, dass unser Geldsystem juristisch einwandfrei wäre</strong> – unbezahlte Kreditkartenrechnungen eignen sich einfach nicht als Musterprozess. Der Angeklagte, der heute von der Sozialhilfe lebt und eine <a href="http://wakenews.net/">Website mit einer täglichen Radiosendung</a> betreut, knüpfte an den berühmten Fall von Jerome Daly an, der sich 1968 im US-Bunddesstaat Minnesota erfolgreich gegen die Enteignung seiner Liegenschaft wehrte. Daly argumentierte, die Bank habe ihm nicht vorhandenes Spargeld für seine Hypothek geliehen, sondern Mittel, die sie durch eine einfache Buchung aus dem Nichts geschaffen hätte. Als der Präsident der klagenden Bank den Vorgang bestätigte und kein Gesetz nennen konnte, das ihr das Recht dazu gegeben hätte, lehnte das Gericht unter dem Vorsitz von Martin Mahoney die Klage ab und Daly konnte sein Haus behalten.<br />
Kein Urteil in der amerikanischen Rechtsgeschichte ist häufiger zitiert worden als der Fall First National Bank of Montgomery vs Daly. Aber die Freude währte nicht lange. Ein halbes Jahr später wurde Richter Mahoney nach einem myteriösen Unfall tot aufgefunden – mit schweren Vergiftungen – und Daly, selber Anwalt, verlor seine Approbation.</p>
<p><strong>Die Geldschöpfung aus dem Nichts durch die Banken, d.h. durch einfache Buchung mit Bilanzverlängerung, wird von der Nationalbank, der deutschen Bundesbank und vielen Experten bestätigt und beschrieben.</strong> Trotzdem sind sich die Öffentlichkeit, die meisten Politiker und selbst viele Banker dieses Vorgangs und seiner enormen destruktiven Folgen nicht bewusst. Nach dem Bundesgesetz über die Währung und die Zahlungsmittel (WZG) ist das Buchgeld der Banken nicht gesetzliches Zahlungsmittel, das sich seinerseits auf Münzen, Banknoten und «auf Franken lautende Sichtguthaben bei der Nationalbank» beschränkt. In der Botschaft zum WZG schrieb der Bundesrat 1999, das Buchgeld der Banken sei «etwas genuin anderes als Guthaben bei der SNB». Was es wirklich ist, das wissen wir bis heute nicht. (<a href="http://www.christoph-pfluger.ch/2011/09/08/echtes-geld-gibt-es-fast-nicht/">Mehr dazu</a>)</p>
<p><strong>Wenn die Politik diese Frage nicht beantworten will, dann müssen dies früher oder später die Gerichte tun.</strong> Der Fall von Detlev H. Ist dafür aber denkbar schlecht geeignet. Er sollte seine Rechnungen bezahlen.</p>
<p><a href="http://www.webofdebt.com/articles/dollar-deception.php">Schilderung des Falls «First National Bank of Montgomery vs Daly»</a></p>
<p><a href="http://www.scribd.com/doc/31817208/Jerome-Daly-vs-First-National-Bank-of-Montgomery">Gerichtsdokumente aus dem Fall Daly</a></p>
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		</item>
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		<title>Das Schuldennetz der Eurozone: Wer schuldet wem wieviel?</title>
		<link>http://www.christoph-pfluger.ch/2011/11/25/das-schuldennetz-der-eurozone-wer-schuldet-wem-wieviel/</link>
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		<pubDate>Fri, 25 Nov 2011 11:29:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Pfluger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Krise]]></category>
		<category><![CDATA[Schulden]]></category>
		<category><![CDATA[Statistik]]></category>

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		<description><![CDATA[Wem schulden die Staaten die vielen Kredite? Diese Frage lässt sich anhand einer interaktiven Grafik leicht beantworten, die die BBC aufgrund von Daten der Bank für Int. Zahlungsausgleich (BIZ) erstellt hat. Klickt man auf ein Land, erscheinen Angaben über die &#8230; <a href="http://www.christoph-pfluger.ch/2011/11/25/das-schuldennetz-der-eurozone-wer-schuldet-wem-wieviel/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.bbc.co.uk/news/business-15748696"><img class="alignright size-medium wp-image-534" title="BBC-Grafik" src="http://www.christoph-pfluger.ch/wp-content/uploads/2011/11/BBC-Grafik-300x154.gif" alt="" width="300" height="154" /></a>Wem schulden die Staaten die vielen Kredite? Diese Frage lässt sich anhand einer interaktiven Grafik leicht beantworten, die die BBC aufgrund von Daten der Bank für Int. Zahlungsausgleich (BIZ) erstellt hat.</strong></p>
<p><span id="more-533"></span>Klickt man auf ein Land, erscheinen Angaben über die gesamte Auslandsschuld, der Anteil am Bruttosozialprodukt und wem die Beträge geschuldet werden. So erfährt man zum Beispiel, dass die Auslandsschulden Grossbritanniens mit 117’000 € pro Kopf dreimal höher liegen als die Griechenlands und im Verhältnis zur Wirtschaftskraft fast doppelt so schwer wiegen. Warum die britischen Anleihen mit niedrigem Risiko bewertet sind und die griechischen mit hohem, erfährt man freilich nicht. Die übersichtliche Darstellung nimmt einem das Denken also nicht ab.</p>
<p>Trotzdem: Nützliche Grafik, einfache Handhabung. <a href="http://www.bbc.co.uk/news/business-15748696">http://www.bbc.co.uk/news/business-15748696</a></p>
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		</item>
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		<title>Die «Märkte» und das gute Leben</title>
		<link>http://www.christoph-pfluger.ch/2011/11/12/die-%c2%abmarkte%c2%bb-und-das-gute-leben/</link>
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		<pubDate>Sat, 12 Nov 2011 12:06:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Pfluger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Krise]]></category>
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[Rettungsschirm]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Leserinnen und Leser Fallen Ihnen dieser Tage die Dinge des guten Lebens nicht auch schwerer als sonst? Die Konzentration, die Leichtigkeit, die Liebe zum Nächsten, die Freude, das Vertrauen, die Zuversicht – sie muss man wollen, sonst sind sie &#8230; <a href="http://www.christoph-pfluger.ch/2011/11/12/die-%c2%abmarkte%c2%bb-und-das-gute-leben/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.christoph-pfluger.ch/wp-content/uploads/2011/11/Howdy-color.gif"><img class="alignright size-full wp-image-525" title="Howdy-color" src="http://www.christoph-pfluger.ch/wp-content/uploads/2011/11/Howdy-color.gif" alt="" width="239" height="256" /></a>Liebe Leserinnen und Leser</p>
<p><strong>Fallen Ihnen dieser Tage die Dinge des guten Lebens nicht auch schwerer als sonst?</strong> Die Konzentration, die Leichtigkeit, die Liebe zum Nächsten, die Freude, das Vertrauen, die Zuversicht – sie muss man wollen, sonst sind sie nicht da.<br />
Wenn man nichts für sie tut, werden sie zugeschüttet von der Finanzkrise, verdrängt von den Ängsten, die durch die Medien getrieben werden und übertönt von den Zweifeln, die sich unbemerkt einschleichen: Kann das noch gut kommen? Wird uns was vorgespielt? Und werde ich selber getroffen, wenn die Kräfte sich befreien?<span id="more-524"></span></p>
<p><strong>Die Zweifel sind vor allem unangenehm, weil sie eine Welt betreffen, in der plötzlich keine Regeln mehr zu gelten scheinen.</strong> Die wiederholten Krisengipfel können doch nur eine Bedeutung haben; dass die Regeln schon wieder nicht genügt haben, irgendeine Kernschmelze zu erkennen und wenigstens ein bisschen unter Kontrolle zu bringen. Die Welt und ihre Nationen scheinen nicht mehr von Regierungen regiert zu werden, sondern von ganz anderen Kräften, den «Märkten». Die «Märkte» bestimmen, welche Regierungen sparen müssen, auszuwechseln sind oder bezahlen dürfen. Die «Märkte» sind der neue Souverän. Irland verkauf auf Befehl der Rettungsschirmherren sein Tafelsilber, Griechenland hungert sich aus, Italien zittert, Frankreich bebt – und Deutschland zahlt. Die «Märkte» wollen es so.</p>
<p><strong>Wer sind eigentlich diese «Märkte»?</strong> Gemütliche Bauersfrauen hinter Kohl- und Kürbisbergen? Fleissige Kassiererinnen im Supermarkt? Nervöse Börsenhändler vor ihren Bildschirmen? Oder die grauen Herren, die ihnen sagen, wohin der Rubel heute rollt?<br />
Die ETZ Zürich hat die Daten von 43’000 multinationalen Firmen ausgewertet und festgestellt: <a title="Das Netzwerk der globalen Kontrolle" href="http://www.christoph-pfluger.ch/2011/10/20/das-netzwerk-der-globalen-kontrolle/">147 Konzerne kontrollieren die Weltwirtschaft</a>. Diese schmale Spitze scheint mir immer noch zu breit. Unter den zwanzig mächtigsten Konzernen hat es nämlich fast ausschliesslich Finanzkonzerne. Sie und ihre paar Besitzer sind der wahre Souverän, der bestimmt wohin die Herde der Spekulanten gerade treibt und was die «Märkte» wollen.</p>
<p><strong>Wir brauchen an der Welt nicht mehr zu zweifeln.</strong> Die Sicherheit ist fast absolut, dass es mehr gibt: mehr Krise, mehr Konflikt, mehr Krieg und mehr Chaos. Diese Ahnung wäre ja nicht so unangenehm, wenn sie nicht begründet wäre. Es darf irgendwie nicht wahr sein, was sich da abzeichnet.<br />
Ich glaube, es sind die Kräfte, die wir gegen diese Ahnung investieren müssen, die uns für die Dinge des guten Lebens fehlen. Wer zweifelt, kann nicht achtsam sein, kann sich nicht freuen und vor allem nicht lieben, weder sich noch andere.<br />
Erst wenn wir das Unvermeidliche akzeptieren, haben wir die Kraft, uns auf das Wesentliche zu beschränken, von Ballast zu befreien und leicht zu werden, gerade in dieser schweren Zeit.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Ein viel versprechender Anfang</title>
		<link>http://www.christoph-pfluger.ch/2011/10/24/ein-viel-versprechender-anfang/</link>
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		<pubDate>Mon, 24 Oct 2011 12:17:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Pfluger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Debatte]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlen]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer Vielen herzlichen Dank für Ihre Hilfe. Wenn man zur Wahl antritt und nicht gewählt wird, ist man natürlich zunächst enttäuscht. Aber der Frust ist rasch verflogen, denn das Resultat von parteifrei.ch im Kanton Solothurn lässt sich &#8230; <a href="http://www.christoph-pfluger.ch/2011/10/24/ein-viel-versprechender-anfang/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer</p>
<p><strong>Vielen herzlichen Dank für Ihre Hilfe.</strong> Wenn man zur Wahl antritt und nicht gewählt wird, ist man natürlich zunächst enttäuscht. Aber der Frust ist rasch verflogen, denn das Resultat von parteifrei.ch im Kanton Solothurn lässt sich sehen.<br />
<strong>parteifrei.ch hat bis auf die EVP und die Jungen Grünen alle Kleinparteien und Tochterlisten hinter sich gelassen</strong> und mein persönliches Resultat mit knapp 4000 Stimmen ist erfreulich. Das ist ein gutes Ergebnis für eine Kampagne, die ich praktisch im Alleingang führen musste.<span id="more-511"></span></p>
<p><strong>Tatsache bleibt:</strong> Unser Wahlsystem mit den Listenverbindungen bevorzugt die grossen Parteien und ihre Kandidaten. Die Medien, die lieber über einen Röstiplausch mit Beteiligung von Kandidaten berichten, als brisante Themen aufzugreifen, zementieren diese Verhältnisse noch. Das heisst nicht, dass man sie nicht ändern kann.</p>
<p><strong>Für eine detaillierte Analyse ist es noch zu früh.</strong> Sicher ist aber jetzt schon, dass ich mit der Kampagne für ein gerechtes Geld fortfahre, allerdings unter einer anderen Bezeichnung (mein Name muss nach der Wahl nicht mehr im Vordergrund stehen). Das Thema brennt den Menschen unter den Nägeln, es herrscht grosser Informationsbedarf und die Kampagne hat mir gezeigt, wo die Chancen liegen.</p>
<p><strong>Ich geht also weiter.</strong> Zuerst aber möchte ich nach zwei Monaten praktisch vollzeitiger Kampagnenarbeit wieder in meinen Alltag finden und in Ruhe über die nächsten Schritte nachdenken.<br />
Ich möchte Ihnen nochmals herzlich für die grosszügige Unterstützung danken, die mir sehr viel Mut gemacht hat und ohne die nie ein so gutes Resultat möglich geworden wäre.</p>
<p>Mit herzlichem Gruss<br />
Christoph Pfluger</p>
<p>__________________________________________</p>
<p><span style="font-size: 14px;"><strong>Die Resultate im Einzelnen:</strong></span></p>
<p><span style="font-size: 14px;"><strong>Solothurn: 1,34 Prozent</strong><br />
<a class="external-link-new-window" style="color: #800000; text-decoration: underline; font-weight: normal;" title="Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster" href="http://www.wahlen-abstimmungen.so.ch/archiv/20111023/index.php?navi=nr&amp;amtei=kt&amp;bez=kt&amp;detail=amt&amp;liste=parteifr.ch">Resultate Kanton Solothurn</a>)</span></p>
<p><span style="font-size: 14px;"> <strong>Zürich: 0,44 Prozent</strong><br />
<a class="external-link-new-window" style="color: #800000; text-decoration: underline; font-weight: normal;" title="Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster" href="http://www.statistik.zh.ch/internet/justiz_inneres/statistik/de/wahlen_abstimmungen/wahlen_2011/nationalratswahlen2011/resultate.html#a-content">Resultate Kanton Zürich</a>)<br />
<a class="external-link-new-window" style="color: #800000; text-decoration: underline; font-weight: normal;" title="Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster" href="http://www.statistik.zh.ch/internet/justiz_inneres/statistik/de/wahlen_abstimmungen/wahlen_2011/nationalratswahlen2011/resultate.html#a-content">Resultate der Parteifreien ZH</a></span></p>
<p><span style="font-size: 14px;"><strong>Basel-Stadt: 0,41 Prozent</strong><br />
(<a class="external-link-new-window" style="color: #800000; text-decoration: underline; font-weight: normal;" title="Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster" href="http://www.regierungsrat.bs.ch/w-a-11-10-23-schlussresultat-nr-print.pdf">Resultate Kanton Basel-Stadt</a>)<br />
<a class="external-link-new-window" style="color: #800000; text-decoration: underline; font-weight: normal;" title="Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster" href="http://www.regierungsrat.bs.ch/w-a-11-10-23-kandidatinnen-und-parteistimmen.pdf">Resultate der Parteifreien BS</a></span></p>
<p><span style="font-size: 14px;"> <strong>Freiburg: 0,4 Prozent</strong><br />
(1 Kandidat)<br />
(<a class="external-link-new-window" style="color: #800000; text-decoration: underline; font-weight: normal;" title="Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster" href="http://www.fr.ch/cha/de/pub/wahlen/eidg_2011/nationalrat/ergebnisse.htm">Resultate Kanton Freiburg</a>)</span></p>
<p><span style="font-size: 14px;"> <strong>Bern: 0,2 Prozent</strong><br />
(<a class="external-link-new-window" style="color: #800000; text-decoration: underline; font-weight: normal;" title="Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster" href="http://www.nawa.apps.be.ch/nawa/action/ResultatWahlkreisAction.do?method=read&amp;wk=A&amp;sprache=d">Resultate Kanton Bern</a>)<br />
<a class="external-link-new-window" style="color: #800000; text-decoration: underline; font-weight: normal;" title="Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster" href="http://www.nawa.apps.be.ch/nawa/action/NAWAInternetAction.do?method=read&amp;sprache=d&amp;typ=18&amp;wk=A&amp;liste=22">Resultate der Parteifreien BE</a></span></p>
<p><span style="font-size: 14px;"> <strong>Luzern: 0,2 Prozent</strong><br />
(1 Kandidat)<br />
(<a class="external-link-new-window" style="color: #800000; text-decoration: underline; font-weight: normal;" title="Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenster" href="http://www.wahlen2011.lu.ch/index/nr11_re_kt_partei_partei.htm">Resultate Kanton Luzern</a>)</span></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Wir nehmen den Piratenplatz</title>
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		<pubDate>Sat, 22 Oct 2011 21:18:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Pfluger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Banken]]></category>
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		<description><![CDATA[(Votum von heute Nachmittag) Liebe Freunde Vor einer Woche sind wir schon da auf diesem Piratenplatz gestanden und haben gezeigt: Wir sind nicht mehr bereit, die Not zu akzeptieren, die das Bankensystem auf der Welt verbreitet. Und vor einer Woche &#8230; <a href="http://www.christoph-pfluger.ch/2011/10/22/wir-nehmen-den-piratenplatz/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.christoph-pfluger.ch/wp-content/uploads/2011/10/CP_Piratenplatz.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-500" title="CP_Piratenplatz" src="http://www.christoph-pfluger.ch/wp-content/uploads/2011/10/CP_Piratenplatz-300x201.jpg" alt="" width="300" height="201" /></a>(Votum von heute Nachmittag)</p>
<p>Liebe Freunde</p>
<p><strong>Vor einer Woche sind wir schon da auf diesem Piratenplatz gestanden und haben gezeigt:</strong> Wir sind nicht mehr bereit, die Not zu akzeptieren, die das Bankensystem auf der Welt verbreitet.<br />
Und vor einer Woche habe ich an dieser Stelle schon gesagt: Dieser Platz ist das Zentrum des grössten Verfassungsbruchs der schweizerischen Geschichte. Das Geld, mit dem in diesen Banken hantiert wird, das Geld, das die Welt regiert, ist ungesetzlich. Warum?<span id="more-497"></span></p>
<p><strong>In Artikel 99 der Bundesverfassung steht:</strong> Nur der Bund darf Münzen und Banknoten herausgeben. Er hat das Geldmonopol, verwaltet von der Nationalbank.<br />
In Tat und Wahrheit werden rund 85 Prozent unseres Geldes von den privaten Banken selbst geschöpft, aus dem Nichts, und gegen Zins verliehen. Jedes Mal, wenn eine Bank einen Kredit vergibt, schöpft sie Geld, das es vorher nicht gegeben hat. Die Geldmenge steigt.</p>
<p><strong>Das ist nicht eine Behauptung von mir.</strong> Das sagt die Nationalbank in ihrer Broschüre «Die Nationalbank und das liebe Geld»: «Die Banken sind Geldvermehrer». Aus tausend Franken machen sie 40’000 Franken. Aus einer Million 40 Millionen, aus einer Milliarde 40 Milliarden.<br />
Das wissen leider die meisten Leute nicht. Sogar viele Banker wissen es nicht. Die meisten Politiker wissen es nicht, oder sie schweigen, weil die Banken ihren Wahlkampf bezahlen.</p>
<p><strong>Aber das Gesetz weiss es:</strong> Das virtuelle Geld, das in diesen Häusern hergestellt wird, ist ungesetzlich. In Artikel 2 des Gesetzes über die Währung und die Zahlungsmittel steht klar und deutlich, was die gesetzlichen Zahlungsmittel sind. Das Bankengeld ist nicht darunter. Es wird nur so getan, als wäre es gesetzliches Zahlungsmittel. Aber es ist es nicht.</p>
<p><strong>Das Bankengeld hat zwei grosse Probleme: </strong><br />
<strong>Erstens wandert es zum grössten Teil gar nicht in die Realwirtschaft,</strong> wo es der Arbeit und der Wertschöpfung dienen würde. Sondern es geht in die Spekulation, wo man schneller und mühelos Geld machen kann. Die Rechnung müssen wir in der Realwirtschaft bezahlen: Lohndruck, Rentenkürzung, Prämiensteigerungen, Steuern, Arbeitslosigkeit, Bankenrettungen – es wird je länger je verrückter.</p>
<p><strong>Das zweite grosse Problem des Bankengeldes:</strong> Es muss sich wegen des Zinses ständig vermehren. Seine Gier ist eingebaut. Nicht nur die Banker sind gierig. Vor allem das Geld ist gierig. Es braucht immer mehr Opfer, die es ausbeuten kann: die Natur, die Entwicklungsländer, die Hungernden, die Kranken, die Alten, die Frauen, die Kinder, die Jugendlichen, Menschen ohne Ausbildung. Jetzt merkt endlich auch der Mittelstand, dass er zur Kasse gebeten wird.</p>
<p><strong>Man muss nicht Christ sein, man muss kein Jude sein und auch kein Moslem, um zu wissen, dass der Zins nicht funktioniert.</strong> Alle diese Weltreligionen haben nämlich den Zins verboten. Dazu eine kleine Geschichte: Joseph eröffnet auf der Sparkasse Nazareth ein Konto für seinen Sohn Jesus und deponiert einen Rappen. Weil Jesus bedürfnislos lebt, bleibt das Geld liegen und kann sich dank Zins und Zinseszins vermehren. Wenn es die Sparkasse von Nazareth heute noch gäbe, wieviel Geld würde auf dem Konto von Jesus liegen: Es sind nicht tausend Franken, es ist auch keine Million, es ist nicht ein Milliarde und auch nicht eine Billion. Es ist unvorstellbare Summe von tausenden von Kugeln aus Gold, jede vom Gewicht des Erdballs. Das ist die Macht der Exponentialfunktion, die in der Natur nicht vorkommt – ausser im Krebs – und die wir Menschen deshalb fast nicht verstehen können.<br />
Das ist die zerstörerische Dynamik des Geldes, das in diesen Häusern produziert wird. Es sind regelrechte Massenvernichtungswaffen.</p>
<p><strong>Mit Massenvernichtungswaffen muss man vorsichtig umgehen.</strong> Das erleben zur Zeit die Regierungen der EU, die versuchen, den Brand mit Brandbeschleuniger zu löschen. Aber es betrifft uns auch auf diesem Platz ganz besonders, und zwar aus zwei Gründen:</p>
<p><strong>Wenn unser Protest nicht erfolgreich ist,</strong> wenn er gewalttätig wird oder wenn er die Mehrheit der Bevölkerung nicht erreicht, dann verändert sich nichts und das Geld versklavt uns weiter.</p>
<p><strong>Wenn unser Protest aber erfolgreich ist,</strong> dann zerstören wir den Mechanismus des Schneeballsystems. Wenn das Kartenhaus des Geldes zusammenbricht, dann braucht es sehr viel Solidarität im Land, viel mehr als jetzt da ist. Auch nur ein paar Tage im Chaos ohne Zahlungsverkehr durchzukommen, ist eine riesige gesellschaftliche Herausforderung. Um sie zu meistern, müssen wir zu kleinen Gandhis, kleinen Jeanne d’Arcs und kleinen Martin Luther Kings werden. Wir können es nicht mit den Banken aufnehmen, wenn wir nicht auch diese Herausforderung annehmen.</p>
<p><strong>Deshalb ist es meine grosse Hoffnung,</strong> dass dieser Protest auf jeden Fall friedlich bleibt, dass er alle Menschen umfasst und dass wir spüren: Wir sitzen alle im gleichen Boot, und es nicht voll. Da werden auch Leute drin sitzen, die nicht unserer Meinung sind, vielleicht sogar «Feinde». Deshalb schliesse ich mit einem zweitausend Jahre alten Wort, das bis heute seine Gültigkeit behalten hat: «Liebe deine Feinde!»</p>
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		<title>Ghadaffi: Das war natürlich Staatsmord</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Oct 2011 22:40:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Pfluger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Debatte]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Geheimdienst]]></category>
		<category><![CDATA[Revolte]]></category>
		<category><![CDATA[Staatsterror]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin selbstverständlich kein Freund von Ghadaffi, sondern ein Freund des Rechts. Aber was vorgestern geschah, war Staatsmord. Und wenn die Staatsmänner dieser Erde ob einem Staatsmord Erleichterung empfinden, dann muss das jeden Demokraten beschweren. Was gilt denn das Recht &#8230; <a href="http://www.christoph-pfluger.ch/2011/10/22/ghadaffi-das-war-naturlich-staatsmord/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.christoph-pfluger.ch/wp-content/uploads/2011/10/Ghadaffi_dead.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-503" title="Ghadaffi_dead" src="http://www.christoph-pfluger.ch/wp-content/uploads/2011/10/Ghadaffi_dead-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>Ich bin selbstverständlich kein Freund von Ghadaffi, sondern ein Freund des Rechts. </strong><strong>Aber was vorgestern geschah, war Staatsmord.</strong> Und wenn die Staatsmänner dieser Erde ob einem Staatsmord Erleichterung empfinden, dann muss das jeden Demokraten beschweren. Was gilt denn das Recht noch, wenn es von Staatenlenkern mit Füssen getreten wird, ohne Not?<span id="more-502"></span></p>
<p><strong>Es hätte dem Krieg der Nato gegen Ghadaffi, der mit dem unseligen Begriffstrick «Flugverbotszone» offiziell begann,</strong> wenigstens nachträglich eine Art von Legitimation gegeben, wenn der Mann vor ein ordentliches Gericht gestellt worden wäre, wenn die Beschuldigungen abgeklärt und am für alle geltenden Recht gemessen worden wären und er seine gerechte Strafe bekommen hätte.</p>
<p><strong>Aber das durfte offenbar nicht sein.</strong> Ohne OK von ganz oben, übergibt kein Geheimdienst ein Staatsoberhaupt der Lynchjustiz, auch nicht in einem Krieg. Obama, Cameron und Sarkozy müssen sich geeinigt haben. Und jetzt darf der Übergangsrat in Lybien über den Tathergang sein Volk belügen, im Auftrag des Westens, der nur allzu froh ist, dass die Wahrheit über seine Geschäfte mit dem Diktator nicht ans Licht kommen. Und wir werden auch nicht erfahren, dass Wochen vor dem Aufstand in Lybien hunderte von westlichen Geheimdienstleuten Position bezogen. Was mögen die getan haben?</p>
<p><strong>Das ist ein so schlechter Start für die Demokratie im reichsten Land Afrikas, dass der Verdacht hochkommt,</strong> es sei bei der ganzen Operation gar nicht um die Demokratie, sondern den Reichtum gegangen. Ich denke, das liesse sich sogar beweisen. Ein paar Monate Recherche müssten genügen. Bestimmt wird das einer machen und seine Erkenntnisse mindestens im Internet veröffentlichen. Aber in einem halben Jahr wird diese Geschichte schon fast vergessen sein. So weit sind wir mittlerweile: Ganze Länder können annektiert werden, die Aufregung ist höchstens kurz und schwach.<br />
Deshalb muss uns die Erleichterung der Staatsmänner über Ghadaffis Tod nachdenklich stimmen. Allzuoft dürfen die Herren und Damen auf der Teppichetage des Globus nicht mehr mit solchen Untaten davonkommen. Werden sie zur Gewohnheit, ist es zu spät, sie zu stoppen.<br />
Dann werden wir die Opfer sein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Interessante Links:</strong></p>
<p><a href="http://le-bohemien.net/2011/10/22/zum-tod-von-muammar-al-gaddafi/#more-7990">Die Tötungskultur des Westens</a> – Zum Tod von Muammar al-Gaddafi, von Jacob Jung auf bohemien.net</p>
<p><a href="http://denkbonus.wordpress.com/2011/10/31/die-untaten-des-muammar-al-gaddafi/">Die Untaten des Muammar Al Gaddafi</a><br />
Muammar Gaddafi verwandelte Libyen in wenigen Jahrzehnten von einem der ärmsten Ländern der Welt zum wohlhabendsten Land Afrikas, wohlhabender sogar als Brasilien, Russland und Saudi-Arabien. Wohlhabender auch, als manches Land der EU. Eine Untat, die der Westen ihm nie verziehen hätte. (denkbonus.wordpress.com)</p>
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		<title>Und jetzt soll der Rettungsschirm sich selber machen können</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Oct 2011 09:54:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Pfluger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zur Zeit wird heftig um den Europäischen Rettungsschirm gestritten. Weil die Aufhebelung der European Financial Stability Facility (EFSF) von 440 Milliarden auf 2,5 Billionen (mehr dazu hier) offenbar nicht zustande kommen will, wird jetzt über eine Banklizenz für den EFSF &#8230; <a href="http://www.christoph-pfluger.ch/2011/10/21/und-jetzt-soll-der-rettungsschirm-sich-selber-machen-konnen/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.christoph-pfluger.ch/wp-content/uploads/2011/10/Stuf_66C.gif"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-491" title="Stuf_66C" src="http://www.christoph-pfluger.ch/wp-content/uploads/2011/10/Stuf_66C-150x150.gif" alt="" width="150" height="150" /></a>Zur Zeit wird heftig um den Europäischen Rettungsschirm gestritten. Weil die Aufhebelung der European Financial Stability Facility (EFSF) von 440 Milliarden auf 2,5 Billionen (<a href="http://www.christoph-pfluger.ch/2011/10/14/bankenkrise-ein-rettungsschirm-aus-heisser-luft/">mehr dazu hier</a>) offenbar nicht zustande kommen will, wird jetzt über eine Banklizenz für den EFSF diskutiert.</strong> <a href="http://www.sueddeutsche.de/geld/streit-um-banklizenz-fuer-rettungsfonds-eu-kommissar-rehn-springt-merkel-bei-1.1169823">Deutschland wehrt sich noch dagegen</a> und wird sich möglicherweise durchsetzen.<br />
Eine Banklizenz bedeutet, dass der EFSF die Mittel, die er den Staaten zur Rettung der europäischen Banken zur Verfügung stellen muss, selber schöpfen kann und nicht bei den Banken um entsprechende Kredite ersuchen muss.</p>
<p><strong>Einfach so darf der EFSF natürlich kein Geld herstellen.</strong> Dazu muss er, der bisher über keine Mittel verfügt, ein Konto bei der Europäischen Zentralbank führen und liquide Mittel deponieren. Ich wollte wissen wieviel denn nötig wären, um die gewünschten 2,5 Billionen zu erreichen und bin bei der EZB erst einmal abgeprallt. Dies sei eine «hypothetische Frage», meint Angela Gaviria, eine der Press Officers der EZB. Einverstanden. Aber die hypothetische Frage könnte schon an diesem Wochenende Realität werden. Auf jeden Fall wird am nächsten Gipfel über die Banklizenz diskutiert werden und da müssen die Konditionen bekannt sein.<span id="more-490"></span></p>
<p><strong>Zur Erinnerung:</strong> In der EU gilt ein Mindestreservesatz von 2 Prozent, in der Schweiz sind es 2,5 . Die Banken müssen zur Absicherung der von ihnen gewährten Kredite mindestens 2 Prozent halten, im Falle des Rettungsschirms von 2,5 Billionen wären dies 50 Milliarden.<br />
Angela Gaviria wünschte eine schriftliche Formulierung der Frage. Die ist jetzt unterwegs, und die Antwort wird an dieser Stelle unverzüglich publiziert.</p>
<p>__________________________________________________</p>
<p>14:51: Und hier ist die Antwort (bitte selber schlau werden):</p>
<p>Dear Christoph,</p>
<p>I interpret from your question that you would like information on how the ECB&#8217;s collateral rules work. For this information, please see chapter 6 of our General Documentation in http://www.ecb.int/pub/pdf/other/gendoc2011en.pdf.</p>
<p>Regards,<br />
Angela Gaviria, European Central Bank. Office: +49 (69) 1344 8035</p>
<p>__________________________________________________</p>
<p><strong>Weitere interessante Informationen zur Hebelung der EFSF:</strong></p>
<p><strong></strong><strong>Hebeldiskussion verdrängt eigenliche Probleme</strong><br />
Wirtschaftsprofessor benennt Geburtsfehler des Rettungsfonds<br />
<a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/interview_dlf/1583968/">Rudolf Hickel im Gespräch mit Dirk Müller</a></p>
<p><strong>«Der Zusammenhang von Hebel und Risiko ist eine der ersten Lehren der Finanzkrise»</strong>, sagt Bundesbank-Vorstand Andreas Dombret in einem Artikel in der Welt: <a href="http://www.welt.de/print/die_welt/politik/article13672586/Bundesbank-kritisiert-EU-Gipfel.html">Bundesbank kritisiert EU-Gipfel</a></p>
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		<title>Das Netzwerk der globalen Kontrolle</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Oct 2011 20:54:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Pfluger</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Verschwörung]]></category>

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		<description><![CDATA[147 Firmen kontrollieren im Wesentlichen die Weltwirtschaft. Dies ist nicht die Behauptung von «Verschwörungstheoretikern», sondern das Ergebnis einer hochkomplexen Analyse von drei Systemtheoretikern der ETH Zürich. Sie untersuchten die Verbindungen unter 43’000 multinationalen Konzernen und publizierten die Studie unter dem &#8230; <a href="http://www.christoph-pfluger.ch/2011/10/20/das-netzwerk-der-globalen-kontrolle/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.christoph-pfluger.ch/wp-content/uploads/2011/10/Biz-as-Usual.gif"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-485" title="Biz-as-Usual" src="http://www.christoph-pfluger.ch/wp-content/uploads/2011/10/Biz-as-Usual-150x150.gif" alt="" width="150" height="150" /></a>147 Firmen kontrollieren im Wesentlichen die Weltwirtschaft. Dies ist nicht die Behauptung von «Verschwörungstheoretikern», sondern das Ergebnis einer hochkomplexen Analyse von drei Systemtheoretikern der ETH Zürich.</strong> Sie untersuchten die Verbindungen unter 43’000 multinationalen Konzernen und publizierten die Studie unter dem Titel «The network of global corporate control». «Die Realität ist so komplex», sagt James Glattfelder, einer der Autoren. «Wir müssen vom Dogma loskommen, dass sie auf Verschwörung basiert oder dem freien Markt. Unser Analyse basiert auf der Wirklichkeit.»<span id="more-483"></span></p>
<p><strong>Die Studie untersucht vor allem die gegenseitigen Besitzverhältnisse unter den Multis</strong> und damit die Kontrollmöglichkeiten. Persönliche Beziehungen – auch sie ein mögliches Instrument von Absprachen – waren nicht Gegenstand der Analyse.</p>
<p><strong>Konzentration ist an sich weder gut noch schlecht, sagen die Zürcher Wissenschaftler, aber die engen Verbindungen des Kerns könnten es sein.</strong> Aber wie wir während der Finanzkrise von 2008 lernten, sind solche Netzwerke instabil. «Wenn ein Konzern unter Stress steht», sagt Glattfelder, «verbreitet er sich.»</p>
<p><strong>Dies ist heute eine besondere Gefahr.</strong> An der Spitze der «superconnected companies» stehen nämlich fast ausschliesslich Finanzkonzerne, die UBS auf Platz 9, Credit Suisse auf Platz 14. Einige von ihnen stehen unter grössten Schwierigkeiten (z.B. die Bank of America) und als Branche können sie nur mit einem gigantischen Rettungsprogramm überleben. Ein Rettungsprogramm, das muss ausdrücklich erwähnt werden, das über Schulden finanziert und damit eine endgültige nur in die Zukunft verschiebt und dadurch erschwert.</p>
<p>Mehr dazu: <a href="http://www.newscientist.com/article/mg21228354.500-revealed--the-capitalist-network-that-runs-the-world.html?full=true&amp;print=true">Artikel im New Scientist</a>, der als Grundlage für diesen Text diente.</p>
<p>Studie <a href="http://arxiv.org/PS_cache/arxiv/pdf/1107/1107.5728v2.pdf">« The network of global corporate control»</a> von Stefania Vitali, James B. Glattfelder und Stefano Battiston</p>
<p><strong>Die top 50 der 147 «superconnected companies»</strong><br />
1. Barclays plc<br />
2. Capital Group Companies Inc<br />
3. FMR Corporation<br />
4. AXA<br />
5. State Street Corporation<br />
6. JP Morgan Chase &amp; Co<br />
7. Legal &amp; General Group plc<br />
8. Vanguard Group Inc<br />
9. UBS AG<br />
10. Merrill Lynch &amp; Co Inc<br />
11. Wellington Management Co LLP<br />
12. Deutsche Bank AG<br />
13. Franklin Resources Inc<br />
14. Credit Suisse Group<br />
15. Walton Enterprises LLC<br />
16. Bank of New York Mellon Corp<br />
17. Natixis<br />
18. Goldman Sachs Group Inc<br />
19. T Rowe Price Group Inc<br />
20. Legg Mason Inc<br />
21. Morgan Stanley<br />
22. Mitsubishi UFJ Financial Group Inc<br />
23. Northern Trust Corporation<br />
24. Société Générale<br />
25. Bank of America Corporation<br />
26. Lloyds TSB Group plc<br />
27. Invesco plc<br />
28. Allianz SE 29. TIAA<br />
30. Old Mutual Public Limited Company<br />
31. Aviva plc<br />
32. Schroders plc<br />
33. Dodge &amp; Cox<br />
34. Lehman Brothers Holdings Inc*<br />
35. Sun Life Financial Inc<br />
36. Standard Life plc<br />
37. CNCE<br />
38. Nomura Holdings Inc<br />
39. The Depository Trust Company<br />
40. Massachusetts Mutual Life Insurance<br />
41. ING Groep NV<br />
42. Brandes Investment Partners LP<br />
43. Unicredito Italiano SPA<br />
44. Deposit Insurance Corporation of Japan<br />
45. Vereniging Aegon<br />
46. BNP Paribas<br />
47. Affiliated Managers Group Inc<br />
48. Resona Holdings Inc<br />
49. Capital Group International Inc<br />
50. China Petrochemical Group Company</p>
]]></content:encoded>
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